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Vize-Ministerpräsidentin Isabelle Weykmans zum 60. Geburtstag von arsVitha

Seit 60 Jahren sorgt arsVitha dafür, dass hier in Ostbelgien ein breites Angebot an anspruchsvollen kulturellen Veranstaltungen in deutscher Sprache vorhanden ist und der Kultur ein großer Stellenwert eingeräumt wird. Nach einer schwierigen Anfangsphase in der Nachkriegszeit hat sich arsVitha zu einem der bedeutendsten Kulturveranstalter, nicht nur in Ostbelgien, sondern in der gesamten Provinz Lüttich entwickelt, was arsVitha jährlich mit einem erstklassigen Kulturprogramm unter Beweis stellt und tausende Zuschauer aus Ostbelgien und der gesamten Grenzregion in unsere ländlich geprägten Gefilde zieht. Doch Landschaft ist eben lange nicht das Einzige, das wir hier zu bieten haben. Seit 2009 verfügt arsVitha mit dem Kultur-, Konferenz und Messezentrum Triangel in St. Vith über die nötigen infrastrukturellen Voraussetzungen, um Bühnen zu bespielen, Ausstellungen zu organisieren sowie Künstler und Ensembles in Empfang zu nehmen. Zum diesjährigen Jubiläum hat es arsVitha erneut geschafft, den internationalen Rang und die regionale Note gleichermaßen in einem Kulturprogramm zu vereinen, welches Kulturbanausen keine Chance lässt. Die Besucher können schon jetzt gespannt sein auf Besonderheiten wie die Aufführung des wohl berühmtesten Ballett-Stücks der Musikgeschichte „Schwanensee“ oder der Auftritt der Irish-Folk Band Cara, die mittlerweile seit 13 Jahren Erfolgsgeschichte schreibt und europaweit auf internationalen Bühnen steht. Durch die vielfältigen Kontakte nach Deutschland, Luxemburg, Österreich und anderen Ländern hat arsVitha eine europäische Dimension erreicht.

Kultur baut Barrieren ab und trägt in vielen Bereichen zum gegenseitigen Verständnis und Verstehen bei. Schon vor 60 Jahren wurden mit Kultur Grenzen überwunden. Heute werden mit ihr außerdem neue Kooperationsräume aufgebaut und Perspektiven verändert. Hätte arsVitha inzwischen nicht ein engmaschiges Netz von Kontakten zu unmittelbaren und weiter entfernten Nachbarn, würde uns, den Einwohner Ostbelgiens, sehr viel entgehen. Wir Ostbelgier dürfen zwar stolz auf unsere lokale künstlerische Produktion sein, aber auch die braucht die Auseinandersetzung mit anderen Künstlern, um Grenzen überschreiten und in den Erfahrungen mit neuen Künstlern anregende Inspirationsquellen erschließen zu können.

Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen für ihr unerschöpfliches Engagement, sodass wir in Ostbelgien ein auserlesenes Kulturangebot aufweisen können und wünsche arsVitha ein erfolgreiches Jubiläum.

Isabelle Weykmans
Vize-Ministerpräsidentin
Ministerin für Kultur, Beschäftigung und Tourismus