Musikgeschichten mit Hans Reul: Von Gershwin bis Willimas

Vortrag
Hans Reul (Bild: © David-Hagemann/GrenzEcho)
  • Beginn: 20:00 Uhr
Do. 21.05.2015
20:00 Uhr
Geschichte lässt sich am Schönsten durch Geschichten vermitteln. In diesem Sinne wird Hans Reul an drei Abenden Themen der Musikgeschichte behandeln.

Amerika: Schmelztiegel der Kulturen. Hier sind Jazz, Rock und Pop zuhause. Aber es gibt auch die sogenannte ‚Klassik’ in den USA. Die Europäer brachten ihre Musik mit und ließen sie mit der ursprünglichen Musiziertradition zu einer eigenständigen Klangfarbe verschmelzen. Zum Inbegriff der amerikanischen Klassik, der Symbiose von Jazz und klassisch-europäischer Formgebung, wurden die Werke von George Gershwin: ‚Rhapsody in blue’ oder ‚Porgy and Bess’ sind Meisterwerke des 20. Jahrhunderts.

Aber es gibt auch andere bedeutende amerikanische Komponisten: Charles Ives, Aaron Copland und Samuel Barber. Leonard Bernstein und seine ‚West Side Story’, die Minimal Music eines Steve Reich und Philip Glass. Nicht zu vergessen: die Filmmusik. Ausgehend von europäischen Einwanderern wie Erich Wolfgang Korngold bis zum mehrfachen Oscar-Preisträger John Williams.

Hans Reul studierte in Lüttich (B) Musikwissenschaften, Archäologie und Kunstgeschichte an der Universität sowie Posaune am Konservatorium. Seit 1980 ist er als Musikredakteur beim Belgischen Rundfunk tätig. Neben dem Schwerpunkt Klassik betreut er die Sendungen ‚Chansons, Lieder und Folk’ und ‚Jazztime’. Daneben ist Hans Reul seit 1993 als ehrenamtlicher Künstlerischer Leiter von OstbelgienFestival tätig. Zudem unterrichtet Reul Musikgeschichte an der Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft. 
Hans Reul ist Vorstandsmitglied der Vereinigung der Belgischen Musikpresse sowie Jurymitglied des ‚Prix Caecilia’, der Liederbestenliste und des Preises der Deutschen Schallplattenkritik.

Hans Reul